Château des Poupets

Vom Weingut

Pierres Dorées, Kleine Toskana des Beaujolais

Südlich der Crus leuchten Dörfer in Ockerstein. Ein Tag unter den Pierres Dorées passt schön zu einer Morgenverkostung in Juliénas.

Veröffentlicht 11. November 2026

Warum die Steine golden wirken

Die Pierres Dorées — „goldene Steine“ — nehmen ihre Farbe von eisenoxidreichem Kalkstein. Häuser, Kirchen und Wehrmauern fangen Licht in warmen Ocker- und Honigtönen, weshalb Reisende die Gegend mit einer Kleinen Toskana des Beaujolais vergleichen. Geologisch ist es ein anderes Beaujolais: sanftere Hügel als der Granit Norden und eine Landschaft zum Wandern ebenso wie zum Verkosten.

Oingt, Theizé und Dorfzeit

Oingt, eines der schönsten Dörfer Frankreichs, belohnt einen langsamen Aufstieg durch Gassen und Aussichten. Theizé und benachbarte Weiler bieten denselben goldenen Stoff ohne die dichtesten Mengen, wenn Sie früh ankommen. Pause für Kaffee, Bäckerei und Fotos — diese Tageshälfte gilt Ort und Tempo, nicht einem Dutzend Kellertermine.

Ein Tagesausflug von Juliénas

Vom Château des Poupets sind die Pierres Dorées eine leichte Fahrt nach Süden — planen Sie etwa fünfundvierzig Minuten bis eine Stunde, je nach erstem Dorf und Verkehr. Verkosten Sie Juliénas am Morgen, essen Sie auf dem Hügel oder auf einem goldsteinigen Platz zu Mittag, dann zurück nach Norden zum Abendessen im Château. Der Kontrast lehrt die zwei Gesichter der Region: Crus aus Gestein und Duft, Dörfer aus Licht und Kalkstein.

Wein auf der goldenen Seite

Im Süden finden Sie weiterhin Gamay und Beaujolais-Flaschen, oft in einem weicheren, früher zu trinkenden Register als ein strukturierter Juliénas. Kaufen Sie, was Ihnen gefällt; halten Sie ernste Cru-Einkäufe für die Heimfahrt kühl. Die Pierres Dorées sind kein minderer Beaujolais — sie sind ein anderes Kapitel desselben Buchs.

Sehen Sie die goldenen Dörfer einmal, und die Karte des Beaujolais weitet sich. Kehren Sie nach Les Poupets zurück, und der Granit Norden fühlt sich noch mehr nach sich selbst an.